Chrona´s destructive

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Chrona´s destructive

Beitrag von Gast am So Okt 06 2013, 15:17

Blut spritze, befleckte den grauen Boden mit dunklen Flecken. Ein irres Lachen erklang, es schallte an den Wänden der Gasse wieder, erschien dadurch noch lauter und noch Wahnsinniger. Plötzlich sank die Gestalt, die für das Blut verantwortlich war, auf ihre Knie und hielt den Kopf gesenkt. Das Lachen erstarb. Neben ihr lag die Leiche. Der ganze Körper war zerfetzt, man konnte nicht mehr ausmachen ob das überhaupt einmal ein Mensch war, das einzige was zeigte das dies ein Mensch sein musste war die blaue Seele die daneben schwebte.
Die Augen weit aufgerissen, der Mund zu einem Hilfeschrei, der nie glückte und den niemand hörte, aufgerissen. Das ganze Gesicht war entstellt, der Körper nur noch Muskeln und Knochen, die Haut lag in Streifen fein säuberlich daneben, das lange blonde Haar, vom eigenem Blut getränkt, war ausgerissen, hinterließ eine halb aufgerissene Schädeldecke und wurde um die Leiche verteilt.
Die Gestalt, die dies Tat kauerte immer noch daneben, es schien so als würde sie es bereuen, doch dann riss das Wesen seinen Kopf wieder hoch, der Halswirbel knackte dabei laut, es schrie Angst- und Schmerzerfüllt auf, so laut das es für all ihre Opfer gereicht hätte.
Schwarze Nadeln stachen durch den dünnen Körper. Voller Schmerzen schrie es lauter. Das Schwert, womit der Mord begonnen wurde lag daneben, getränkt von einer roten, zähflüssigen Maße. Blut. Das Schreien erstarb, es wurde wieder Still, man hörte nur noch das hektische Atmen des Mörders.
Er fing an zu Schluchzen. Zitternd und unter Tränen, die seine bleiche Wange hinab liefen und auf den Boden tropften, sich mit dem Blut und Dreck mischten, stand er auf. Krampfhaft umklammerte er seinen linken Arm mit der rechten Hand, seine Haltung war geduckt und die Tränen tropften weiter zu Boden, das Schluchzen wurde lauter, unkontrollierter.

Weiterhin zitternd lief er weiter, schließlich rannte er, ließ die Seele, die da immer noch über der Leiche schwebte zurück. Er durfte nicht auffliegen! Er wollte das nicht! Trotzdem hatte er es schon wieder getan! Allmählich wechselte der Beton zu seinen Füßen zu kleinen Steinen, die laut knirschten als er darüber rannte. Er rannte unter einer Straßenlaterne durch, seine pinken Haare waren Blutverschmiert und sein Gesichtsausdruck wirkte gequält. Ohne es wahrzunehmen, näherte er sich der Stadt, Licht bedeutete doch, dass er der Stadt wieder näher kam, oder nicht? Das war gut, oder? … NEIN! Es war nicht gut, war er nicht von dort vor über einer Woche geflohen? Eine Stimme schrie ihm zu das er nicht so eine Memme sein sollte, er sollte weiter töten. Er sollte zu einem Kishin werden, sie wäre sehr stolz. Doch er wollte nicht. Er wollte sich stellen, sich ergeben, er wollte keine Bedrohung mehr sein, er wollte nicht zu einem Kishin werden, er wollte nicht das sie sich Sorgen machte, er wollte nicht das alle so enttäuscht waren, sie hatten alle angenommen das er sich unter Kontrolle hatte, der Wahnsinn nicht nach ihm griff.
Doch er hatte gnadenlos versagt, war dem Wahnsinn verfallen und wurde beinahe ein Kishin. Das einzige was er nun tun konnte war sich zu stellen, damit Shinigami ihn in den dunklen Keller einsperren oder ihn töten lies. Das einsperren gefiel ihm, er mochte die Dunkelheit. Schließlich war die Finsternis immer bei ihm. Die Finsternis seiner Seele hatte ihn letztendlich dazu gebracht ganze Dörfer auszurotten, Seelen zu essen, „stärker“ zu werden. Der Wahnsinn zerrte wieder an ihm, sein Partner redete weiterhin auf ihn ein. Er hätte eh schon alles verloren, es würde ihm eh keiner mehr verzeihen, er solle sich doch auf den Weg des Kishins einlassen, dann hätte er keine Angst mehr. Doch er wehrte sich. Wenigstens dieses eine mal. Dieses eine Mal musste er sich gegen ihn durchsetzen, er wollte schließlich keine Bedrohung mehr sein. Dieses eine mal, nur dieses eine mal musste er den Kampf gegen ihn und sie gewinnen.

Er kam in Death City an, die Lichter wurden immer mehr, es war nicht mehr dunkel, ihm wurde unwohl, in der Helligkeit wurde ihm immer unwohl. Seine Tränen waren getrocknet, liefen nicht mehr seine blasse Wange hinab. Doch sein Beschluss stand fest: Er durfte sich hier nicht erwischen lassen. Er musste sich selbst stellen, er durfte nicht zum Kishin werden, sich nicht erwischen lassen.
Zielstrebig rannte er auf das große symmetrische Gebäude zu, er wollte das nicht mehr! Er wollte es zu Ende bringen. Vor der Schule blieb er schließlich außer Atem stehen, er holte tief Luft, unterdrückte soweit es ging den Wahnsinn, der immer stärker wurde, versteckte sich im Schatten des Gebäudes und überprüfte erst mal was vor ihm war. Sie hatten Wachen aufgestellt falls er es wagen sollte Schüler zu töten, so sah es jedenfalls aus.
Er erkannte Dr. Stein an dem Qualm der von seiner Zigarette ausging und Shinigami höchstpersönlich hielt Wache, damit seinen Schützlingen und seiner Schule ja nichts passierte.
Er schluckte, fasste sich und dann trat er aus dem Schatten heraus, hielt seinen Arm fester umklammerter, so fest das es schon weh tat, das gab sicher blaue Flecken, doch das war jetzt dann eh egal. Dann sprach er mit zittriger Stimme:
„S-s-Shinigami-sama… Ich-“
Weiter kam der Schwertkämpfer aber nicht den der Totengott drehte sich blitzschnell um, erkannte den angehenden Kishin, und verpasste ihm einen Shinigami-chop, der geschlagene sank regungslos zu Boden, blieb aber bei Sinnen.
„WAS WILLST DU, KISHIN?!“
Die Stimme des Totengottes machte ihm Angst, er hatte ihn noch nie so wütend erlebt,  Tränen stiegen ihm wieder in die Augen, tropften auf den Boden, er wollte doch nur keinen Schaden mehr anrichten.
„I-ich… ich bin kein Kishin…“
stammelte er. Er wäre einer hätte er vorhin die Seele dieses Menschen gegessen, doch er war rechtzeitig zur Besinnung gekommen und hatte  wenigstens kurzzeitig realisiert was er da beinahe tat. Doch ein Kishin werden… diesen Gefallen wollte er ihr nicht tun.
„Ich… will.. m-m-m-mich e-ergeben…“
er blickte auf, seine Augen waren tiefschwarz.

Der Totengott schaute ihn wütend an, genauso wie man einen Kishin betrachtete. Sah ihm dann jedoch in die Augen und er wusste das schwarz bei ihm bedeutete, dass er, er selbst war. Sobald seine Augen hellblau währen, währe er gefährlich, wahnsinnig unkontrolliert.
Der Shinigami gab dem Wissenschaftler ein Zeichen, dieser rannte auf ihn zu, der angehende Kishin blieb einfach stehen, auch wen sein Partner ihn dazu antrieb zu töten, zu fliehen. Er legte ihn mit seinen Seelenwellen flach. Das letzte was der fast-Kishin sagte, bevor er Ohnmächtig wurde, waren die Worte das es ihm Leid täte. Das er das nicht wollte, mit Tränen i Gesicht die, die bleichen Wangen wieder hinab strömten sackte er leblos zusammen, wirkte tot. Bedauernd sahen der Professor und der Totengott auf ihn herab.
Dann nahmen sie seinen Körper und brachten ihn in die die große Schule. Es tat ihnen weh was sie mit diesem Wesen tun mussten, schließlich sah alles danach aus dass es ihm besser ging, dass er sich von ihr losgerissen hätte. Der Totengott wusste noch nicht was er mit ihm tun sollte, sollte er ihn töten? Oder doch nur einsperren? Schließlich war er noch kein richtiger Kishin, somit hatte er den Tod nicht verdient, anderseits wäre das Risiko sehr hoch das er entkommen würde… was sollte er nur mit ihm tun?


Hey x33

Mir war mal wieder danach etwas zu schreiben, ich habe keinen Beta-leser, so als Warnung :´)

Ja wie man liest, es geht um Chrona, ich denke das war klar. Das könnte vl. eine neue ff werden, wobei ich mir nicht sicher bin vl. las ich es als One-shot. es entstand heute in der Nacht so um halb eins :DIch habs vorhin nur nochn bisschen überarbeitet. Es ist nicht besonders lang.

Ich bitte um Kritik negative wie positive x33

Lg Bloody

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Re: Chrona´s destructive

Beitrag von Tigerfeder~Alice am So Okt 27 2013, 13:11

Die Geschichte ist gut :33 Ich wünschte du würdest weiter schreiben <3 Du hast die Beschreibungen nicht vergessen (höh, anders als ich immer XD) und man konnte sie das alles sehr gut vorstellen, zumindest finde ich das so. Und ich will jetzt wissen was aus Chrona wird...
So, auf Lob folgt Kritik~
Du hast es ziemlich kurz gehalten, nicht schlimm, aber manche finden sowas nicht sehr ansprechend. Zudem würde ich dir empfehlen, dir einen Betaleser zuzulegen, was nicht bedeutet das du eine schlechte Grammatik oder so hast, aber mir ist bei der Zeichensetzung schon ein wenig was negatives aufgefallen. Mir gefällt die Kommasetzung nicht so, bei einem Satz bzw. mehreren (wovon ich mir aber nur einen gemerkt habe xD) gehört zum Beispiel an die eine Stelle, an der ein Komma steht, eigentlich ein Punkt hin, zumindest würde es besser aussehen und sich besser lesen lassen.
An sich finde ich die Geschichte aber schön, Chrona ist zwar nicht mein absoluter Favo-Charakter, aber das ist ja kein Grund deine Geschichte zu hassen. Denn sie ist gut formuliert, und da ich zu faul bin, alles zu wiederholen, was ich schon beimLob geschrieben habe, endet diese Sammlung von EIndrücken meinerseits hier. xD

Schreib bitte weiter ^^

LG,
Tig

Tigerfeder~Alice
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Re: Chrona´s destructive

Beitrag von Gast am Di Apr 21 2015, 19:47

Omg...eh...
Hallo ^^"
Ixh hatte ja noch eine Geschichte *erstaunt*
Mal gucken was ich aus der mache..

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Re: Chrona´s destructive

Beitrag von Gesponserte Inhalte Heute um 03:09


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